Unser 4. Tag in der europäischen Hauptstadt startete mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel um 8:00Uhr. Frisch gestärkt teilte sich die Gruppe auf: Während ein Teil den weiten Weg auf sich nahm die Aussicht am Atomium zu genießen und das Brüsseler Wahrzeichen zu bewundern , hatte der andere Teil Zeit sich in Brüssel frei zu bewegen. Manche von ihnen waren fleißig shoppen, die Anderen aßen leckere traditionelle belgische Waffeln. Anschließend trafen sich alle wieder pünktlich beim House of European History für eine spannende 90 minütige Führung, bei der wir über die Veränderung Europas in den letzten Jahrhunderten und die Folgen der ersten beiden Weltkriege aufgeklärt wurden. Ein echtes Highlight war die „Schnitzeljagd“ zum Thema Lobbyismus, bei der wir viele versteckte Winkel des Europaviertel erkundeten und verschiedenste Unternehmensstandorte fotografierten und uns über deren politische, finanzielle und geographische Nähe zum EU-Parlament informierten.
Den perfekten Abschluss fand unsere Brüssel-Fahrt bei einem gemeinsamen Essen beim Italiener. Zwischen Pizza und Pasta ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen und verbrachten Zeit auf dem Innenhof des Hotels.
Heute, am 15.04., waren wir zuerst im Parlamentarium. Dort konnten wir uns frei bewegen und mit einem Audio-Guide selbst entscheiden, welche Stationen wir uns anhören oder durchlesen möchten. So konnte jeder die Themen vertiefen, die ihn am meisten interessiert haben. Am Ende der Tour gab es eine digitale Tafel, auf der man eine kurze Nachricht oder einen Wunsch eingeben konnte. Inhaltlich ging es vor allem um die Geschichte Europas. Vom Zweiten Weltkrieg bis in die Corona-Zeit. Dabei haben wir viele Informationen über wichtige Ereignisse und bekannte europäische Persönlichkeiten erhalten, die Europa geprägt haben.
Danach waren wir im Haus der Europäischen Geschichte und haben an einem Workshop zur Entwicklung Europas und zu den Pionieren der EU teilgenommen. Zu Beginn haben wir ein Video über die Entstehung der Europäischen Union und wichtige Persönlichkeiten geschaut. Mithilfe des Videos, der gemeinsamen Aufgaben und der Ausstellungen haben wir eine Broschüre ausgefüllt. Einige Themen waren dabei zum Beispiel der Kalte Krieg/ Der Westen vs. Osten sowie verschiedene Ausstellungsstücke, die die europäische Geschichte verdeutlichen. Besonders eindrucksvoll war eine Autotür aus der Ukraine, die durch Schüsse stark zerstört war.
Außerdem haben wir uns mit den Zielen der EU heute beschäftigt und diese mit den Zielen und Ideen aus der Anfangszeit verglichen. Dazu haben wir mehrere Aufgaben bearbeitet und uns verschiedene Objekte aus der Ausstellung genauer angesehen.
Der Tag hat uns einen guten Einblick in die Entwicklung Europas gegeben, von der Zeit nach dem Krieg bis zu aktuellen Themen.
Nach dem Frühstück ging es für uns heute, am 14.04., das erste Mal ins „Europa-Viertel“. Dort waren wir mit dem EU-Abgeordneten Tiemo Wölken im Zweig-Haus verabredet. Nach einem Securitycheck ging es aber erstmal mit einer Einführung zu der Arbeit der EU los, in der wir unter anderem über die drei Organe der EU aufgeklärt wurden. Ab diesem Punkt stieß dann auch Herr Wölken aus einer Ausschusssitzung zum Thema Gesundheit zu uns und wir sprachen über aktuelle Themen wie KI, die E-Mobilität und auch den Iran-Krieg. Anschließend besuchten wir das Gebäude des Europäischen Parlaments einschließlich des Plenarsaals. Im Anschluss begannen wir eine selbstorganisierte Stadtführung, bei der alle Schülerinnen und Schüler zu einer der Sehenswürdigkeiten in kleinen Gruppen Recherche betrieben und diese bei der Stadtführung vorgestellten. Begonnen haben wir beim Jubelpark, gingen über die Kathedrale St. Michelle und St. Gundula, dem Königspalast, dem Porte de Hal und dem Justizpalast zum Manneken Pis, einem besonderen Wahrzeichen der Stadt. Vom Manneken Pis aus teilten wir uns auf und genossen unsere Freizeit bis zum Abend.
Heute, am 11 April 2024, sind wir nach dem Frühstück eigenständig in die Stadt gefahren. Dort haben wir jeweils in Gruppen eine lobbykritische Stadtführung durchgeführt. Bei dieser sind wir eine Route unterschiedlicher Unternehmen und Verbände abgelaufen und haben immer fünf Aufgaben, z.B deren Distanz zum Parlament und deren Ausgaben, bearbeitet. Dies hat uns einen guten Überblick über den Vergleich verschiedener Unternehmen in Bezug auf die Lobbyarbeit in Europa gebracht. Anschließend hatten wir eine längere Pause, in der wir selbstständig Brüssel erkundigen konnten. Im Anschluss haben wir noch eine der wunderschönen Sehenswürdigkeiten in Brüssel besucht, nämlich das Atomium. Dort hat uns Frau Fastenau einen informativen Vortrag über dieses gegeben. Für einen schönen gemeinsamen Abschluss des Tages sowie der gesamten Fahrt sind wir gemeinsam essen gegangen. An dem Ort, einem „Food Court“, gab es sehr viele unterschiedliche kulturelle Essensangebote und jeder konnte sich das aussuchen, worauf er Lust hatte.
Heute sind wir als Erstes zum Europäischen Parlament gegangen, um unseren Termin um 11 Uhr bei dem Abgeordneten Tiemo Wölken, welcher zu einem Wahlkreis in Niedersachen gehört, wahrzunehmen. Tiemo Wölken erzählte uns von seiner Arbeit im Europäischen Parlament und seinen Zuständigkeitsbereichen. Er ist in den Ausschüssen Umwelt und Justiz tätig. Er kommt aus Deutschland, doch lebt hauptsächlich an den Wochentagen von Montag bis Donnerstag in einer WG in Brüssel. Zusätzlich verbringt er eine Woche im Monat in Straßburg, für die Plenarsitzungen. In den Wochen der externen Aktivitäten besucht er seine Wahlkreise. Danach wollten wir uns in den Plenarsaal begeben, um uns die Abgeordnetensitzung anzuschauen, doch aufgrund des Besuches des belgischen Königs hatten wir keine Chance mehr, als Zuschauer in den Saal zu kommen. Danach hatten wir kurz Freizeit und sind Essen gegangen.
Heute waren wir ebenso im Haus der Europäischen Geschichte. Bei einer Führung in zwei Gruppen wurde uns von zwei Guides erklärt, was alles in den letzten Jahrhunderten der europäischen Geschichte passiert ist. Von Ländergrenzen über die Industrielle Revolution und die beiden Weltkriege bis hin ins 21. Jahrhundert war alles mit dabei, sodass wir letztendlich einen guten Überblick über die Geschichte Europas und die Zusammenhänge der Vergangenheit der einzelnen Mitgliedsstaaten hatten. Die Führung war wirklich sehr interessant und informativ. Wir freuen uns auf die letzten 2 Tage unserer Fahrt!
Am Dienstagvormittag, den 9. April 2024, machten wir, eine Gruppe von 16 Schülern aus dem 10. Jahrgang, einen Ausflug ins Parlamentarium in Brüssel. Dort konnten wir vieles über die EU und ihre Geschichte lernen. Durch Höraufnahmen erhielten wir eine detaillierte Erklärung in unserer eigenen Sprache. Es war interessant, wie einzelne Geschehnisse genauer auseinandergenommen wurden. Wir erkundeten interaktive Ausstellungen über die Arbeit der EU und ihre Ziele. Besonders spannend war es zu erfahren, wie die EU entstand, von der Nutzung von Kohle und Stahl zwischen Deutschland und Frankreich bis zur Gründung durch sechs Nationen, die später auf 28 Länder bis das zuletzt aufgenommene Mitglied Kroatien im Jahre 2013 anwuchs. Wir lernten etwas über die Vorgeschichten der Weltkriege und über den Brief von Konrad Adenauer und Robert Schumann. Außerdem erhielten wir kurze Informationen über bekannte Persönlichkeiten, die die Geschichte der EU-Länder geprägt haben, wie Marie Curie und Pablo Picasso. Wir hatten zudem die Möglichkeit, das 360°-Kino zu sehen und erfuhren dadurch mehr über die Funktionen des EU-Parlaments und der Europäischen Kommission. Es wurde uns verdeutlicht, welchen Einfluss die EU auf die Länder hat und wie sie die Wirtschaft und das Leben der Menschen beeinflusst. Wir erfuhren auch, dass das EU-Parlament 720 Mitglieder hat, die verschiedenen politischen Fraktionen angehören. Es war faszinierend, mehr über die politisch relevante Themen zu erfahren und dass dies vor allem durch virtuelle und interaktive Rundgang vorgeführt wurde. Alles in allem war unser Besuch im Parlamentarium eine lehrreiche und spannende Erfahrung.
Heute, den 09.04.2024, haben wir als Schülergruppe die EU-Kommission besucht. Dort haben wir innerhalb eines 90-minütigen Vortrags von Herrn Schmidt, welcher ursprünglich aus Ungarn kommt, viel darüber gelernt, wie sehr die EU unser Leben beeinflusst. Wir haben verstanden, dass die EU wichtig ist, weil sie Regeln für alle EU-Länder macht und nicht die einzelnen Länder unabhängig sind. Dadurch ist es viel unkomplizierter. Das macht vieles einfach, wie zum Beispiel das Reisen ohne Visum innerhalb der EU. Außerdem haben wir gelernt, dass die EU aus verschiedenen Teilen besteht, wie der Kommission, dem Rat und dem Parlament. Die Kommission reicht zwar keine Gesetze ein, aber sie reicht Vorschläge ein. Die Europäische Kommission ist die Exekutive der EU. Der Rat der Europäischen Union ist dafür da, Gesetze zu beschließen und politische Entscheidungen zu treffen, welche die EU betreffen. Das Europäische Parlament ist das demokratisch gewählte Organ der EU und vertritt die Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedsstaaten. Es hat die Aufgabe, Gesetze zu verabschieden, den Haushalt zu genehmigen und die EU-Politik mitzugestalten. Das ist die Legislative. Ein weiterer Punkt ist, dass die EU schon viele Verbesserungen gebracht hat. Das betrifft verschiedene Bereiche vom Umweltschutz bis zur Wirtschaft. Insgesamt war unser Besuch lehrreich und hat uns gezeigt, wie wichtig Zusammenarbeit und Einigkeit in Europa sind. Außerdem nehmen sich viele Länder die EU als Vorbild für den Zusammenhalt verschiedener Länder.
Am Mittwoch ging es morgens für uns in die Metropole: Breslau.
Hier hatten wir zunächst eine Führung über die Geschichte Breslaus durch die Altstadt, bei der viele, der über 1000 Zwerg-Skulpturen finden konnten. Anschließend gab es eine kleine Rallye durch die Innenstadt mit anschließender Freizeit in, die divers in Kleingruppen genutzt wurde.
Wieder in Kreisau angekommen, gab es nach einer kleinen Pause einen Sport-Abend, bei dem sich rege Beteiligung zeigte.
Am Dienstag haben wir uns gemeinsam mit Menschenrechten beschäftigt. In einem Spiel in dem die Anzahl der Stühle den Wohlstand verschiedener Kontinente und die Anzahl der Personen die Anzahl der dort lebenden Menschen symbolisierte, haben wir die Ungleichverteilung von Gütern darstellen können.
Heute haben wir erstmal die anderen Schüler*innen, Länder und Sprachen etwas näher kennengelernt.
Dafür haben wir verschiedene Themen diskutiert. Unter anderem haben wir mit langen, deutschen Worten ganz schön Eindruck gemacht. In anschließenden Diskussionsrunden haben wir einmal mehr gelernt, dass man unterschiedlicher Meinung zu einem Thema sein kann und trotzdem die Argumente der anderen Seite hören und ihnen sogar zustimmen kann.
Am Nachmittag haben wir in verschiedenen Spielen und einer Rallye gelernt als Team zusammenzuarbeiten, auch wenn man nich dieselbe Sprache spricht. Und haben und gegenseitig etwas über unsere Länder und Schulen erzählt.
Am Freitag dem 3. März mussten die NGW-Schüler/innen wieder nach der tollen Woche zurück fahren. Zur Verabschiedung wurde noch in der Schule BG Dornbirn gefrühstückt und die Videos, die die Schüler über die Woche erstellt haben, angeschaut. Daraufhin wurde sich verabschiedet und sich mit den Koffern und Rucksäcken auf den Weg nach Wilhelmshaven gemacht. In Dornbirn stiegen die 17 Schüler und zwei Lehrer um 10.09 Uhr in den Zug Richtung Lindau-Reutin. In Lindau angekommen, mussten die Wilhelmshavener ca. eine halbe Stunde auf den nächsten Zug Richtung München warten. In München ging es um 13.18 Uhr in den ICE nach Bremen. Nach der ca. 5½ Stunden Fahrt ist unsere Gruppe mit Verspätung in Bremen angekommen. Durch die Verspätung konnte der Anschlusszug nicht erreicht werden und die eigentliche Ankunftszeit hat sich um eine Stunde verschoben. Von Bremen aus ist die Gruppe weiter nach Oldenburg gefahren, wo schon ein paar Schüler/innen abgeholt wurden. Die restlichen Wilhelmshavener haben den Zug nach Wilhelmshaven genommen und wurden dort von ihrer Familie abgeholt.
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