NGW-BLOG | Autor:

Marcel Kuchler

Naturwissenschaftliche Klasse

Tonnen, Knoten und ganz viel Holz

…ist das Motto des heutigen zweiten Floßbau-Tages. Knotenkunde steht dabei fest auf dem Stundenplan.

Alle packen mit an! Gemeinsam packen wir auch diese Aufgabe-ist doch klar😁
Die Flöße nehmen Formen an und die Zwischenergebnisse können sich sehen lassen!
Es geht zum Wasser!
Sicherheitsbelehrung bevor wir in See stechen.
Mai 2022

Der dritte Tag…

Am 3. Tag waren wir im Felswatt. In verschiedenen Gruppen wurden u.a. Untersuchungen zur Bestimmung der Algen und Pocken in verschiedenen Entfernungen von der Wasserkante durchgeführt. Weiterhin wurden abiotische Daten wie der pH-Wert, die Windgeschwindigkeit sowie die Wasser- und Lufttemperaturen eine halbe Stunde vor, während des Niedrigwassers und eine halbe Stunde danach erhoben. Abschließend ging es um die Bestimmung von Tierarten wie Krebsen, Anemonen, Fische oder Seehasen.

Die Auswertung sowie die Präsentation der Daten erfolgt dann am morgigen Freitag.

Mai 2022

Eindrücke vom zweiten Tag

Heute haben wir uns hauptsächlich mit den Experimenten zum Vergleich der Filtrationsleistung der Miesmuscheln, der europäischen und pazifischen Austern sowie der Auswertung der Versuche beschäftigt.

Anschließend erfolgte die Vorbereitung für die morgigen Untersuchungen im Felswatt.

Valerie und Lena zum Filtrationsversuch
Warschau

das ngw in warschau: Samstag, 07.03.2020

Am Samstag, den 7.03. trafen wir uns um 10:00 Uhr in der Schule, um dann gemeinsam die Bilder des Austausches anzugucken und unser Wissen über Warschau und die Geschichte Polens zu testen. Im Team mit dem jeweiligen Austauschpartner „battelten“ wir uns und kürten anschließend die Sieger! Danach zeigten uns die polnischen Schülerinnen, wie man „Belgijka“ tanzt, was ein typischer polnischer Tanz ist. Zuerst hatten wir leichte Schwierigkeiten, aber dann hat es allen sehr viel Spaß gemacht! Um 12 Uhr kamen die Familien in die Schule und brachten typisches polnisches Essen mit. Manche Sachen waren für unseren Geschmack sehr ungewöhnlich, aber insgesamt schmeckten die polnischen Spezialitäten sehr gut 🙂 

Um 14 Uhr ging es dann schon zum Flughafen, an dem unsere Gastfamilien uns sehr liebevoll verabschiedeten.

Unser Flug ging um 17 Uhr und vom Flughafen in Hamburg ging es weiter mit dem Zug bis nach Oldenburg, wo wir dann von unseren Familien in Empfang genommen wurden. Insgesamt war der Austausch eine wirklich spannende Erfahrung, die uns die polnische Lebensweise, Kultur und unsere gemeinsame Vergangenheit nähergebracht hat.

Von: Emma und Patricia

Warschau

Das NGW in Warschau: Freitag, 06.03.2020

Am Freitag, den 06.03. trafen wir uns zunächst in der Schule. Zuerst wurde die Aufgabe gestellt, in kleinen Gruppen oder alleine, das ,,Austauschlogo“ für diesen Schüleraustausch zu gestalten. Anschließend wurde das Logo mithilfe einer Abstimmung ausgesucht. Danach fanden wir uns wieder in kleinen Gruppen zusammen und erstellten Plakate, die die Verbundenheit zwischen Polen und Deutschland darstellen sollten, z.B. in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport. Anschließend druckten wir selber T-Shirts mit dem zuvor bestimmten Logo.

Damit endete das gemeinsame Programm an diesem Tag gegen 16.00 Uhr. Am Abend unternahmen wir in verschiedenen Freundesgruppen unterschiedliche Dinge, wie z.B. der Besuch eines Outlets, einer Shoppingmall oder des ,,Palace of Culture and Science“, wo man einen perfekten Blick über Warschau hatte. Andere waren z.B. auch noch zum Abschluss des Austausches mit den Gastfamilien in einem Restaurant essen.

Somit endete der lange Tag für viele gegen 23 Uhr.

Von Jale, Johanna und Jette

Warschau

Das NGW in Warschau: Donnerstag 05.03.2020

Das Erste, das wir am Donnerstag besichtigten, war das POLIN Museum.
Wir hatten erwartet, viel über die Geschichte der polnischen Juden zu erfahren.
Schlussendlich erfuhren wir viel mehr als erwartet über die Geschichte der polnischen Juden. Außerdem war das Museum sehr interessant gestaltet und die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wurde, war auch sehr cool, denn sie wurde mit Artefakten, Gemälden, interaktiven Installationen, Rekonstruktionen und Modellen, Videoprojektionen, Tönen und Wörtern erzählt. Diese Art der Erzählung überraschte uns alle sehr.
Die Tour begann damit, dass uns erzählt wurde, woher und wann die Juden überhaupt nach Polen kamen.
Die Ersten Juden kamen aus Westeuropa im Jahre 966.
Danach begaben wir uns auf eine Reise, die vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit ging.
Auf der Reise lernten wir vieles über das polnisch-jüdische Zusammenleben, über die Konflikte, die es zwischendurch zwischen den Juden und den Polen gab, aber natürlich wurde uns auch etwas über die gute Zeit erzählt.
Auf der Reise lernten wir, dass die Juden am Anfang besser gelebt hatten als die Polen selber und dass die Juden sehr bevorzugt wurden, da sie als sehr clever galten und dies nicht ohne Grund. Außerdem war Polen, unter der Herrschaft von Sigismunds, das Zentrum des jüdischen religiösen Lebens.
Am Ende der Tour erfuhren wir noch, dass die Juden damals in den sogenannten „Ghettos“ gefangen gehalten wurden und dann später von den Deutschen in die Konzentrationslager zur Tötung gebracht wurden.

In dem zweiten Museum ging es um das Leben in der Volksrepublik Polen (Polska Rzeczpospolita Ludowa). In dem Museum erfuhren wir, wie es zu Zeiten des Kommunismus in Polen war bzw. wie die Menschen in der Zeit lebten.
Es gab für jede Familie nur ein kleines Zimmerchen mit wenig Möbeln. Jede Familie hatte gerade mal so viel Geld, um davon noch Essen zu kaufen. Um sich extra Geld zu verdienen, bereiteten manche Menschen, wie uns eine Mitarbeiterin erzählt hatte, in ihrem Wäsche-„Fass“ Alkohol zu oder auch Butter. Mit diesem Geld wurde dann Kleidung gekauft. Ein anderes großes Problem war die Lieferzeit von Gegenständen, wie z.B. Telefonen. Da alle bzw. die meisten Gegenstände aus Polen kamen und es sehr viele Menschen waren, die im selben Zeitraum ein Telefon anfragten, dauerte es dem entsprechend lange. Das Beste an dem Museum waren die Propagandavideos, da die Probleme in diesen Videos übertrieben dargestellt wurden. Eines der Videos hatte das Thema „Käfer-Plage“; in dem Video wurde gezeigt, wie Soldaten mit Schutzanzügen über die Felder laufen und die Pflanzen spritzen oder es wurde auch gezeigt wie die polnische Luftwaffe mit Flugzeugen 10m über dem Strand fliegt und Gift abwirft, weil die Käfer anscheinend über das Wasser kommen…
Nach dem Museum waren wir noch in einer der Malls und haben ein bisschen was gegessen.
Das war der 05.03.2020 in Warschau, Polen
Von: Torge